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alejandro cartagena
Künstlerin, Kuratorin und Mitbegründerin von @fellowshiptrust @fellowshipai. GROUND RULES, Mid-Career-Retrospektive: 22. November um @sfmoma mit einem Buch von @aperturefnd.
Digitale Kunst: Nachdenken darüber, wie wir hierher gekommen sind.
Digitale Kunst entwickelt sich parallel zur Digitalisierung und Softwareisierung des Lebens und spiegelt die Bedingungen wider, die Wahrnehmung, Handlungsspielraum und kulturelle Bedeutung neu gestalten (etwas, das die Kunst über die verschiedenen Technologien, die sie über Jahrhunderte hinweg genutzt hat, getan hat). Was ist diesmal anders? Was haben diese digitalen Technologien der Kunst geboten?
Mit dem Aufkommen des Webs wurde die Schnittstelle selbst zu einem visuellen und ideologischen Rahmen, der die Künstler dazu zwang, sich mit den Wegen auseinanderzusetzen, wie Software jeden Akt des Sehens strukturiert. Künstler begegneten einer Welt, in der künstlerische Handlungen über Distanzen verteilt, neu kombiniert oder gemeinsam verfasst werden konnten, was neue Fragen zur Natur von Präsenz, Beziehung und Urheberschaft aufwarf. In der Plattform-Ära trat die digitale Kunst in Systeme ein, die darauf ausgelegt sind, Verhalten zu klassifizieren, vorherzusagen und zu monetarisieren, und offenbarte, wie Kunstwerke in algorithmische Rückkopplungsschleifen gezogen werden, die Sichtbarkeit und Bedeutung neu gestalten. Jeder Moment bietet neue Möglichkeiten und neue Einschränkungen und fordert die Künstler auf, zu fragen (und zu visualisieren): Wie schafft man Kunst in einer Wahrnehmungsumgebung, die von Berechnung gesteuert wird? Wie offenbaren wir Infrastrukturen, die darauf ausgelegt sind, unsichtbar zu bleiben? Und was bedeutet es, Bedeutung innerhalb von Systemen zu schaffen, die zunehmend Aufmerksamkeit und Begierde steuern?
Was digitale Technologien der Kunst bieten, sind nicht nur neue Werkzeuge, sondern neue Bedingungen der Sichtbarkeit. Innerhalb dieser Bedingungen finden zeitgenössische digitale Kunstpraktiken sowohl ihre Dringlichkeit als auch ihre kritische Kraft. Kunstwerke können jetzt nicht nur als statische Objekte, sondern auch als rechnerische Ereignisse, Knoten in einem Netzwerk oder Verhaltensweisen innerhalb eines Systems verstanden werden. Kunst, die in dieser Umgebung geschaffen wird, muss sich mit Software nicht als Gerät, sondern als Weltanschauung auseinandersetzen, die von vielen noch schlecht verstanden wird, aber zunehmend wichtig ist, um sich damit auseinanderzusetzen.
Terraforms Parcel #1590 von @mathcastles
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Digitale Kunst: Nachdenken darüber, wie wir hierher gekommen sind.
Das digitale Leben beginnt nicht mit dem Internet, sondern mit dem Aufkommen der Berechnung als Modell des Denkens. Frühe Systeme wie Harold Cohens AARON machten einen Wandel von Bildern als statischen Objekten zu Bildern, die als Ergebnisse von Verfahren entstehen, deutlich. Künstler sahen sich dem Code als einem repräsentationalen Problem gegenüber: Wie „sieht“ eine Maschine eine Figur, eine Linie, eine Geste? Die entscheidende Entwicklung hier ist, dass Bilder zu Anweisungen werden können, und sie „sichtbar“ zu machen, war Teil dieser neuen gestischen Erkundungen. Die Frage, die sich Künstler stellten, als sie über frühe digitale Kunst nachdachten, war: Welcher Teil des Sehens kann formalisiert werden, und welcher Teil widersteht der Formalisierung?
Harold Cohen, AARON in Tsukuba, #2 23-3-85

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Nachdenken darüber, warum das Sammeln von digitaler Kunst online wichtig ist.
Digitale Kunstwerke existieren niemals isoliert; sie existieren innerhalb von Diskursen, Bildunterschriften, Feeds, Shares und Metadaten. Sie ziehen ihre Bedeutung aus diesen umgebenden Spuren und Simulationen, die sich ständig um sie herum verbreiten. Das Speichern, Sammeln und Zirkulieren von ihnen online hält das Kunstwerk eingebettet in den visuellen Ökosystemen, die seine Bedeutung erzeugen. Ist das wichtig? Ich würde argumentieren, dass, wenn das Werk und seine Reproduktionen im selben Raum koexistieren, sie eine produktive Komplexität aufrechterhalten: jedes beeinflusst das andere, und zusammen bilden sie einen Teil eines größeren visuellen Apparats, der vertieft, wie das Werk verstanden wird.
Video von @nikitadiakur
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