FOMC-Protokolle vom 10. Dezember 2025 und wichtige Erkenntnisse für 2026 Das Federal Open Market Committee hat den Leitzins um 25 Basispunkte auf 3,50–3,75 Prozent bei seiner Sitzung im Dezember gesenkt. Die Entscheidung wurde mit 9-3 getroffen, was auf interne Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Ansichten über das Gleichgewicht zwischen Inflation und Arbeitsmärkten hinweist, wobei zwei Stimmen für eine Senkung um 50 Basispunkte und eine für eine Pause waren. Die Projektionen des Komitees deuten auf einen vorsichtigen geldpolitischen Kurs für 2026 hin. Die meisten sehen weitere Zinssenkungen, wenn die Inflation ihren Kurs in Richtung des Ziels von 2 % fortsetzt, aber viele ziehen es vor, auf klarere Daten zu warten, bevor sie erneut senken. Die Inflation bleibt über dem Ziel und verlangsamt sich allmählich. Das Wachstum wird voraussichtlich moderat positiv bleiben, unterstützt durch anhaltende Widerstandsfähigkeit der Nachfrage. Die Indikatoren des Arbeitsmarktes zeigen eine gewisse Abschwächung, wobei die Arbeitslosigkeit leicht steigt, aber weiterhin mit den breiteren Beschäftigungszielen übereinstimmt. Zur Bilanzpolitik wird die Fed mit dem Kauf von Reserven beginnen, um ausreichende Reserven aufrechtzuerhalten und die effektive Umsetzung der Politik zu unterstützen. Wie immer betonen die Protokolle eine vorsichtige, datengestützte Haltung, wobei die Fed auf klarere wirtschaftliche Indikatoren wartet, um Risiken sowohl für die Inflation als auch für die Beschäftigung zu steuern. Aber diesmal könnte die Datenlage das Problem sein, insbesondere die fehlenden Umfragen zu Beschäftigung, BIP und Inflation nach der Regierungsstilllegung, wie Jerome Powell in seiner Pressekonferenz zur FOMC betonte. In der Zwischenzeit beobachten die unabhängigen Wirtschaftsdaten von Truflation, dass PCE und Core PCE bereits unter 2 % liegen und die CPI-Inflation um das Ziel von 2 % schwebt.